Brötchen,  mit Hefe

Quark-Hörnle

Diese Hörnchen sind durch eine Inspiration meiner lieben Freundin Andrea Danz (www.brotkörbchen.blog) entstanden. Vor einiger Zeit war ich bei ihr zu Besuch und zum Frühstück gab es Eclat-Stängelin.

Ich liebe Eclats und die Form hat mich an meine Kindheit und vor allem an meine Besuche in den Ferien bei meinen Großeltern erinnert. Mein Opa hat jeden Samstag Butterhörnchen für mich geholt, damit ich diese in meinen Linde’s Kornkaffee ditschen konnte. Ab und an bekam ich auch einen richtigen Kaffee mit viel Milch und Zucker. Auch wenn ich heute keinen Zucker im Kaffee trinke, kommt beim Ditschen 1 TL dazu. Ich schmecke meine Kindheit und schwelge in Erinnerungen an meine über alles geliebten Großeltern! Nun aber zum Kern meines Beitrages.

Gelbweizen ist eins meiner absoluten Lieblings-Urkornsorten. Diese alte Getreidesorte hat aufgrund seines höheren Gehalts an Carotinoiden eine sehr schöne, leicht gelbe Farbe und lässt die Krume (die ich euch hier leider, leider unterschlagen muss) der Backwerke leuchten. In der Kombination mit Manitoba ergibt sich ein wunderbar, leicht elastischer Teig, der sich perfekt verarbeiten lässt.

Herrlich zu allen Belägen oder nur pur! Auf geht’s, zeigt her eure Krume!

Quark-Hörnle

…eine Kindheitserinnerung…danke Andrea für die Inspiration!
Vorbereitung15 Min.
Ruhezeit12 Stdn.
Zeit am Backtag1 Std. 30 Min.
Portionen 16 Hörnle

Equipment

  • Knetmaschine
  • Pizzaroller, Messer oder Torteneinteiler

Zutaten

HAUPTTEIG

  • 350 g Gelbweizenvollkornmehl
  • 150 g Manitoba
  • 350 g Magerquark
  • 100-150 g Milch nach und nach dazugeben
  • 15 g Salz
  • 5 g Hefe
  • 20 g Butter
  • Eclats
Anleitungen

HAUPTTEIG

  • Alle Zutaten auf kleinster Stufe homogen vermischen. Dann 10-15 Minuten auf Stufe 1.
  • In eine geölte Wanne geben und sofort 1 x dehnen und falten.
  • 2 h bei Raumtemperatur anspringen lassen.
  • Teig aus der Wanne nehmen und rund, ca. 3 mm dick, ausrollen. In 16 Dreiecke teilen und von der langen Seite her locker zu Hörnchen aufrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech absetzen. Achtung, das Blech sollte in den Kühlschrank passen!
  • Nun das Blech in eine lebensmittelechte Tüte geben und für 10 h in den Kühlschrank geben.
  • Am Backtag das Blech aus dem Kühlschrank holen und während der Ofen heizt akklimatisieren lassen.
  • Teiglinge mit Wasser besprühen und Eclats oder Aufstreu nach Wunsch aufbringen.
  • Die Teilglinge mit viel Schwaden in den auf  240° vorgeheizten Ofen geben. Nach 10 Minuten Schwaden ablassen, Temperatur auf 190° reduzieren und in 7 -10 Minuten fertig backen.
TIPP:
Die Knetzeiten wurden mit einer Kenwood Maschine mit Profiknethaken ermittelt. Wer eine andere Maschine hat, muss das beobachten. Eine Ankarsrum befindet sich auch in meinem Equipment. Hier verlängert sich sie Knetzeit bei Stufe 1-2 teilweise auf die doppelte Zeit oder auch mal bis zu 35 Minuten, vor allem bei sehr kleberstarken Mehlen. In der Regel backe ich auf einem Backstahl. Wer keinen hat, immer das Blech mit aufheizen. 
Austausch von Mehlsorten: Gelbweizenvollkornmehl kann durch Weizenvollkornmehl ausgetauscht werden. Der Geschmack wird aber etwas anders sein. Manitoba kann durch Weizen 550 oder Tip0  0 ausgetauscht werden. Bei Weizen 550 die Schüttflüssigkeit zunächst um 30% reduzieren. Bei Bedarf nachgeben.
 

Ich freue mich über Fragen, Feedback und Anregungen!